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CSU Sauerlach Blog

Neuigkeiten und Informationen

 

Unseren BLOG finden Sie absofort hier : https://csusauerlach.wordpress.com/

 

 

 

Vortrag in Sauerlach zum Thema „Die aktuelle Lage im türkisch-syrischen Grenzgebiet“


Zu einem Vortrag über die Lage im türkisch-syrischen Grenzgebiet haben der Arbeitskreis Außen- und Sicherheitspolitik im Landkreis München und die CSU Sauerlach Anfang Juli eingeladen. Als Referent war Oberst a.D. Heinrich Quaden, ehemaliger Militärattaché an der deutschen Botschaft in Ankara, nach Sauerlach angereist. Das aktuelle Thema stieß auf große Resonanz und der Vortragsraum war mit gut 40 Besuchern bis auf den letzten Platz gefüllt.
„Die derzeitige Situation in Syrien ist eine der größten Katastrophen des 21 Jahrhunderts.“ Mit diesen deutlichen Worten eröffnete Heinrich Quaden seinen Vortrag. Für Beobachter und Landeskundige sei insbesondere schlimm, dass Europa zusehen müsse und nichts tun könne. Schon die bloßen Fakten zeigten, wie dramatisch die Situation ist. 14 von 22 Millionen Einwohner Syriens leben im Moment nicht mehr an den Orten, an denen sie vor einigen Jahren noch zu Hause waren. Viereinhalb Millionen Menschen sind geflüchtet, davon drei Millionen über die türkisch-syrische Grenze. Die Lage für die Türkei sei schwierig, auch angesichts der Kämpfe in nächster Nähe zur Grenze. 90% der drei Millionen Flüchtlinge in der Türkei sind in Städten und Dörfern untergekommen und nur 10% sind in Flüchtlingslagern.
Heinrich Quaden ging in die syrische Geschichte zurück, um die Ursachen des Krieges zu erklären. Diese sind vielfältig und nicht nur auf einzelne Ereignisse der jüngsten Zeit zurückzuführen. In den Jahren 2006 bis 2010 kam es aufgrund großer Trockenheit zu Missernten. In den vergangenen Jahren wurden mit Blick auf das staatliche Budget bei den vielen und wenig effizienten Staatsbetrieben Privatisierungen vorgenommen, was zu Arbeitslosigkeit und Unzufriedenheit in der Bevölkerung führte. Auch die Religionszugehörigkeit und das Streben zwischen Sunniten und Schiiten spielt eine Rolle. Der Krieg wird, so die Prognose von Heinrich Quaden, weitergehen, wenn keine klare Lage entsteht. Als allererstes müsse das Schießen aufhören. Ein Weg könnte dann die Schaffung einer Organisation beispielsweise in Anlehnung an die OSZE sein: Ein Forum, bei dem alle Gruppierungen an den Verhandlungstisch kommen und keine Kriegspartei ausgegrenzt wird. Um dieses Forum einzuberufen und anfänglich zu leiten, bedürfe es allerdings einer allseits akzeptierten Persönlichkeit, die als Vermittler eine Atmosphäre schaffen kann.
Nach seinem Vortrag konnte Heinrich Quaden noch auf einige Fragen der Zuhörer eingehen. Der Abend vermittelte so ein umfassendes und aktuelles Bild über die Lage in Syrien und die Situation im türkisch-syrischen Grenzgebiet.

 

 
Juni 2016: WLAN am Marktplatz                                            

Auf Antrag der CSU-Fraktion hat der Gemeinderat im Januar 2016 mit 14:2 Stimmen beschlossen, einen WLAN-Hotspot am Marktplatz/Bahnhofplatz einzurichten. Die Einrichtung wird aus dem Programm des Freistaates Bayern zur Errichtung von Hotspots gefördert. Ursprünglich waren bis zu 10.000 Hotspots geplant, im Juni 2016 wurde die Zahl auf 20.000 Hotspots verdoppelt.

Im Juni 2016 konnte die Gemeindeverwaltung nun mitteilen, dass aufgrund der Richtlinien des Programms zur Errichtung von Hotspots nun sogar an zwei Orten ein Hotspot in Betrieb genommen werden kann, nämlich am Marktplatz und in der Mehrzweckhalle. An beiden Orten wird ein für die Nutzer kostenfreies WLAN in Betrieb gehen. Die Hotspots sind seit Februar 2017 in Betrieb.

Hier sind die Details des Programms zur Errichtung Hotspots zu finden.

 

So lautete der Antrag der CSU-Fraktion im Gemeinderat:

Der Freistaat Bayern fördert die Errichtung von kostenlosen WLAN-Hotspots in Bayern. Ziel ist es ein Netz von 10.000 kostenlosen WLAN-Hotspots in Bayern zu errichten. Die Hotspots sollen Bürgern an attraktiven Plätzen zur Verfügung stehen.  Das Förderprogramm beginnt noch im Jahr 2015 zu laufen. Der Ausbau soll bis zum Jahr 2020 erfolgen. Dabei trägt der Freistaat die Investitionskosten, die laufenden Unterhaltskosten muss die Gemeinde tragen. Sie betragen je nach Leistungsfähigkeit der Hotspots zwischen 100 und 150 Euro im Monat.  
Die CSU-Gemeinderatsfraktion stellt in diesem Zusammenhang den Antrag, einen kostenlosen WLAN-Hotspot am Marktplatz/Bahnhofsplatz in Sauerlach zur Belebung des Platzes und zur Attraktivitätssteigerung zu errichten. Dafür ist das Förderprogramm des Freistaates Bayern zu nutzen, das vorsieht, bis zum Jahr 2020 rund 10.000 kostenlose Hotspots in Bayern zu errichten. Der Freistaat übernimmt in diesem Zusammenhang die Investitionskosten. Die Verwaltung wird aufgefordert den Förderantrag für die Investitionskosten noch im Jahr 2015 zu stellen. Für die laufenden Betriebskosten, die von der Gemeinde zu tragen sind, sind im Haushaltsjahr 2016 Mittel in Höhe von 1.800 Euro einzustellen.

 
 
 
 18.03.2016: ÖPNV im Landkreis München                                                           
 

Unser Aufruf im Sauerlacher Kurier vor einigen Monaten, an der OnlineUmfrage des Landkreises München zum Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) mitzumachen, zeigte offenbar Erfolg. Sauerlach war die Gemeinde mit der zweithöchsten Beteiligung im Landkreis.

Hier ist eine Präsentatation mit den Detailergebnissen zu finden

Hier geht es zur Pressemeldung "Große Beteiligung an ÖPNV-Umfrage" des Landratsamtes MünchenGroße Beteiligung an ÖPNV-Umfrage" des Landratsamtes München

 

 
 04.02.2016: Neujahrsempfang 2016 - Thomas Kreuzer in Sauerlach                                                               

Beim Neujahrsempfang 2016 konnte die CSU mit Thomas Kreuzer, Vorsitzender der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag, wieder einen prominenten Gast begrüßen. Der Sauerlacher CSU-Vorsitzende Markus Hoffmann kündigte Kreuzer als interessanten Redner an, der sich im vielfältigen Meinungskonzert als ruhige und sachliche Stimme hervortut. Gerade beim Thema Flüchtlinge und Asyl hatte Thomas Kreuzer in den Wochen zuvor einen wesentlichen Anteil daran, die Politik der CSU zu erklären.2016 Neujahrsempfang Kreuzer

Thomas Kreuzer gab in seiner Rede, die unter dem Motto "Herausfordernde Zeiten - was bringt das Jahr 2016?" stand, einen kompakten und informativen Überblick über zahlreiche aktuelle und aktuell werdende Themenfelder, vom Länderfinanzausgleich über die Erbschaftsteuer bis zum Ausbau des schnellen Internets in ländlichen Gebieten. Den Schwerpunkt seines Vortrags bildeten die Flüchtlinge. Kreuzer machte deutlich, dass die Politik der CSU hier einer klaren Maßgabe folgt. Die im Sommer 2015 entstandene Situation, in der geltendes Recht nicht mehr durchgesetzt werden konnte, muss wieder in einen klaren Ablauf überführt werden, in dem geltende europäische Regelungen zum Asylrecht eingehalten werden. Dabei, so Kreuzer, werde die CSU in der Koalition den Druck hoch halten, damit es schnell zu Ergebnissen komme. Mit Flüchtlingszahlen wie im Jahr 2015 oder sogar höheren Zahlen könne Deutschland auf Dauer nicht mehr umgehen - schon deshalb nicht, weil die dann notwendigen Stellen für Integration, soziale Dienste und eine Eingliederung überhaupt nicht besetzt werden könnten. Es gebe hier keine eindimensionalen Lösungen. Lösungen in Herkunftsländern zu finden, sich stärker um die EU-Außengrenzen zu kümmern und bei der Verteilung eine europäische Lösung anzustreben seien Ziele, die gleichermaßen verfolgt werden müssten.

Bei den rund 120 Zuhörern kam sehr gut an, dass Thomas Kreuzer beim an den Vortrag anschließenden Stehempfang noch sehr lange in der Sauerlacher Mehrzweckhalle verweilte, bis alle Fragen beantwortet waren und viele die Möglichkeit genutzt hatten, dem Vorsitzenden der CSU-Landtagsfraktion ihre Sicht der Dinge mitzuteilen.

 

 
Dezember 2015: Zwei Zusätzliche S-Bahnen                              

Seit dem Fahrplanwechsel zum 1. Dezember 2015 fahren zwei zusätzliche S-Bahnen Sauerlach an und es konnte zumindest ein kleiner Lückenschluss am Nachmittag erfolgen.

Dazu beigetragen hat ein Gespräch mit dem Bayerischen Staatsminister des Innern, Joachim Hermann. Zusammen mit unserer Landtagsabgeordneten Kerstin SchreyerStäblein trafen Bürgermeisterin Barbara Bogner, Kreisrätin Ulrike Beck und CSU-Ortsvorsitzender Markus Hoffmann im Oktober 2015 Joachim Hermann. Auch wenn derzeit an einen durchgängigen 20-Minuten-Takt für Sauerlach nicht zu denken ist, konnte erreicht werden, dass zumindest an Werktagen Nachmittags eine Lücke geschlossen wird. Seit Dezember 2015 fährt je eine S-Bahn von Deisenhofen nach Holzkirchen und in die Gegenrichtung zusätzlich (von Deisenhofen in Sauerlach ankommend um 14.57 Uhr, von Sauerlach in Richtung München um 15.24 Uhr).

Die CSU arbeitet weiter an einem 20-Minuten-Tak für Sauerlach. Schrittweise sollen die nächsten Lücken geschlossen werden. Eine Chance für einen weitgehenden 20-Minuten-Takt bietet die Neuvergabe der S-Bahn-Konzession im Jahr 2019. Doch auch dafür sind noch sehr, sehr dicke Bretter zu bohren.

 

 

 
 02.03.2015 Ortshauptversammlung wählt neuen „alten“ Vorstand
 

20150302 MHEr macht weiter und wurde mit nahezu 100% Zustimmung gewählt. Markus Hoffmann bleibt Vorsitzender der CSU Sauerlach. Zu seinen Stellvertretern wurden Thomas Clauß und  Maximilian Kastenmüller gewählt.
Vorher wurde im Sauerlacher Trachtenheim eifrig berichtet und diskutiert. Man sehe einen positiven Trend nach oben, nach einigen Austritten im Jahr 2011 freute man sich über 25 neue Mitglieder in den vergangenen drei Jahren. Die Homepage wurde aktualisiert und ein Blog sei in Planung, so Hoffmann. Auch sei es erfreulich, dass die CSU im Gemeinderat äußerst erfolgreiche Arbeit liefere. Das bestätigte auch Fraktionsvorsitzender Paul Fröhlich. Die CSU sei die aktivste Fraktion, so Fröhlich. Als Beispiele für die erfolgreiche Arbeit nannte er die neuen Sichtspiegel in der Bahnhof-, Kirch- und von Aychsteterstraße, die Einbahnstraßenregelung in Altkirchen Richtung Oberbiberg oder den Radweg zwischen Lanzenhaar und Taufkirchen. Hier prüft das Straßenbauamt jetzt den Bedarf, was eine wichtige Voraussetzung für ein Planfeststellungsverfahren sei, so Fröhlich. Auch Kreisrätin Ulrike Beck wusste Neues zu berichten. Sie bescheinigte dem neu Gewählten Landrat Christoph Göbel einen tollen Start, vor allem angesichts der Herausforderungen bei den Themen Unterbringung von Asylbewerbern und Strukturveränderungen im Landratsamt. Die Situation um die Asylbewerber seien die größte Herausforderung im Moment, so Beck.
Bei der anschließenden Diskussion gab es noch einen Wunsch an den neuen Vorstand: Weitere derartige Versammlung mit intensiver Diskussion über lokale Themen, auch wenn keine Wahl ansteht. Das nahm Markus Hoffmann gerne an und kündigte einen Termin im Herbst an.

 

 
 04.02.2015 Neujahrsempfang 2015  

20150204 Neujahrsempfang 2Der Neujahrsempfang ist eine feste Tradition in Sauerlach, und dazu gehören auch prominente Gäste.  Neben der Landtagsabgeordneten Kerstin Schreyer-Stäblein und Kreisrätin Ulrike Beck folgte in diesem Jahr Bernd Posselt unserer Einladung.

Bernd Posselt war lange Jahre CSU-Abgeordneter im Europaparlament und ist Präsident der Paneuropa-Union Deutschland. Seit Jahrzehnten kämpft er unermüdlich für Versöhnung in Europa. In seiner Rede erzählte er, wie alles begann. Der Jugoslawien-Krieg 1991 war für ihn ein Schlüsselerlebnis, denn plötzlich war der Krieg ganz nah. „Auf einmal merkte ich, Friede ist kein Naturzustand, sondern ein kostbares, zerbrechliches Gut,“ so Posselt. Sein Appell: Jeder müsse jeden Tag Frieden stiften, beginnen könne man in der direkten Nachbarschaft. Sonst drohen Nationalismus und Unfriede – der einzigen Alternative zur europäischen Einigung. Der Weg zu einem vereinten Europa führt über die Festigung der eigenen Substanz, der eigenen Werte. Nur so könne man offen und tolerant gegenüber anderen sein, so Posselt, der mit den Worten schloss:  Europa ist nicht irgendwo weit weg in Brüssel – nein: Wir alle sind Europa.
Eine leidenschaftliche Rede, die die Zuhörer mit minutenlangem Applaus würdigten. Beim anschließenden Stehempfang wurde heiß diskutiert – und mit Sicherheit gingen an diesem Abend viele nachdenklich, und mit neuen Impulsen nach Hause.

 

 
   
© CSU Sauerlach 2017